Microsofts Spielekonsole Xbox 360 wurde erstmals in diesem Jahr in einem Monat in den USA öfter verkauft als Nintendos Wii. Das berichtet die Finanznachrichenagentur Bloomberg, der Zahlen der Marktforscher der NPD Group vorliegen. Demnach ging die Xbox 360 im September 527.800-mal über die Ladentische, die Wii 501.000-mal. Sonys Playstation 3 steht mit 119.400 verkauften Geräten an dritter Stelle. Unter den mobilen Konsolen wurde Nintendos DS 495.800-mal verkauft, die PSP 284.500-mal.
Der Playstation 3 trauen die Marktforscher zu, Boden gutmachen zu können, nachdem Sony Preissenkungen angekündigt hat. Das 80-GByte-Modell wird künftig für 499 statt zuvor 599 US-Dollar in den USA erhältlich sein. Zudem will Sony Anfang November ein Modell mit 40 GByte für 399 US-Dollar (279 Euro) auf den Markt bringen. Ein solches Gerät ist in Europa seit dem 12. Oktober für 400 Euro zu haben. Offenbar haben die Erfahrungen in Europa die Sony-Manager ermutigt, das Modell auch nach Amerika zu bringen.
Microsoft könnte seinem jüngst erschienen Xbox-Spiel Halo 3 zu Recht die Bürde auferlegt haben, die Xbox 360 aus den roten Zahlen zu holen. Vom Verkaufsstart am 25. September bis zum 6. Oktober wurde es 3,3 Millionen Mal verkauft. Allein am ersten Tag wurden mit Halo 3 170 Millionen US-Dollar umgesetzt. Auf den Plätzen dahinter rangieren auf der Septemberliste Nintendos Wii Play w/ Remote und Legend of Zelda: Phantom Hourglass, die im September jeweils 282.000- beziehungsweise 224.000-mal verkauft wurden.
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